Padel ist eine Rückschlagsportart, die Elemente aus Tennis und Squash verbindet. Gespielt wird fast immer im Doppel auf einem Court von 20 mal 10 Metern, der von Glaswänden und Gitter umgeben ist. Die Wände sind Teil des Spiels: Der Ball darf nach dem Aufspringen von ihnen abprallen und bleibt im Spiel. Das macht Padel schnell zugänglich, denn schon Einsteiger kommen auf lange Ballwechsel.
Woher kommt Padel?
Padel entstand in den 1960er-Jahren in Mexiko und wurde in Spanien und Argentinien zum Breitensport. In Deutschland wächst die Sportart seit einigen Jahren stark, viele Tennisvereine bauen eigene Courts. Auch beim TC Blau-Weiss Neuss stehen seit September 2026 drei Padel-Courts direkt neben den Tennisplätzen.
Der Court: klein, umschlossen, schnell
Ein Padel-Court ist deutlich kleiner als ein Tennisplatz. Das Netz hängt in der Mitte auf 88 Zentimetern und an den Pfosten auf 92 Zentimetern. Die Rückwände bestehen aus Glas, die Seiten aus Glas und Metallgitter. Genau diese Begrenzung sorgt für den besonderen Charakter: Bälle, die beim Tennis längst vorbei wären, lassen sich nach dem Abprallen noch erreichen.
Die wichtigsten Regeln in Kürze
- Aufgeschlagen wird von unten: Der Ball springt hinter der Aufschlaglinie auf und wird höchstens in Hüfthöhe getroffen, diagonal ins Aufschlagfeld.
- Jeder Ball darf auf der eigenen Seite nur einmal aufspringen. Danach darf er an die Wand prallen und wird weitergespielt.
- Volleys sind erlaubt, nur der Return muss vorher aufspringen.
- Gezählt wird wie im Tennis: 15, 30, 40, Spiel, Sätze bis sechs.
Wer tiefer einsteigen möchte, findet alle Details in unserem Artikel zu den Padel-Regeln.
Welche Ausrüstung brauchst du?
Ein Padel-Schläger hat keine Bespannung, sondern eine feste, gelochte Schlagfläche aus Schaumstoff und Faserverbund. Er ist kürzer als ein Tennisschläger und hat eine Handschlaufe, die getragen werden muss. Der Ball ähnelt einem Tennisball, hat aber etwas weniger Druck. Dazu kommen Sportschuhe mit gutem Halt für schnelle Richtungswechsel. Für den Anfang musst du nichts kaufen: Beim TC Blau-Weiss Neuss bekommst du HEAD-Padelschläger und Bälle gegen Gebühr und Pfand in der Geschäftsstelle.
Warum Padel so beliebt ist
Padel ist leicht zu lernen. Der Schläger verzeiht Fehler, der Ball ist langsamer als beim Tennis und das Spiel im Doppel ist gesellig. Familien, Freundeskreise und Tennisspieler finden schnell ein gemeinsames Niveau. Gleichzeitig hat Padel taktische Tiefe: Wer die Wände nutzt und am Netz klug agiert, gewinnt die Punkte.
Padel spielen in Neuss
Beim TC Blau-Weiss Neuss an der Jahnstraße steht die einzige Padel-Anlage der Stadt. Für Mitglieder ist Padel ohne Aufpreis in der Mitgliedschaft enthalten, gebucht wird wie ein Tennisplatz über das Online-Buchungssystem. Gäste spielen zusammen mit einem Mitglied für 10 € pro Stunde. Alle Infos findest du auf unserer Seite Padel in Neuss.
Häufige Fragen
Ist Padel schwer zu lernen?
Nein. Die meisten Einsteiger spielen schon in der ersten Stunde kleine Ballwechsel. Der kleine Court, der langsamere Ball und der Schläger ohne Bespannung machen den Einstieg leicht.
Brauche ich einen eigenen Schläger?
Nicht für den Anfang. Beim TC Blau-Weiss Neuss kannst du HEAD-Padelschläger gegen Gebühr und Pfand in der Geschäftsstelle ausleihen. Einen eigenen Schläger lohnt es sich zu kaufen, wenn du regelmäßig spielst.
Kann man Padel auch zu zweit spielen?
Ja, es gibt auch Einzel-Courts. Üblich und auf den meisten Anlagen vorgesehen ist aber das Doppel mit vier Personen.
Was kostet Padel beim TC Blau-Weiss Neuss?
Für Mitglieder ist Padel im Beitrag enthalten. Gäste zahlen 10 € pro Stunde und spielen gemeinsam mit einem Mitglied.
